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Hamster sind Einzelgänger!
 
Auch wenn immer wieder von einzelnen Gruppen, die friedliche zusammenleben berichtet wird dürfen Hamster auf keinen Fall in Gruppen gehalten werden. Hamster sind Einzelgänger. Es kann zwar vorkommen, dass eine Gruppe zusammenlebt ohne sich zu zerfleischen, das ist allerdings Zufall. Selbst wenn die Tier sich nicht gegenseitig verletzen stehen sie ununterbrochen unter Stress, der zum frühzeitigen Tod führen kann. Auch in freier Wildbahn treffen sich Hamster nur zur Paarung und sind es nicht gewohnt, auf engstem Raum zusammen zu leben. Und hält man männliche und weibliche Tier zusammen ist es zu 100% sicher, dass es bald Nachwuchs gibt. Und es gibt doch schon genug Hamster in unseren Tierheimen und Tierschutzorganisationen...
 
 
Kurz zu den Dschungaren
 
Die wohl älteste, wissenschaftlich bekannte Art ist der Dschungarische- oder auch Russische-Zwerghamster. Dschungaren gehören zu den Kurzschwanz-Zwerghamstern.
Ursprünglich in Teilen Chinas und der Mongolei, bis hin in die Steppen und Tundren Westsibiriens und dem asiatischen Teil der Sowjetunion zu Hause, bevölkern die robusten und aktiven Dschungaren in den letzten Jahrzehnten auch immer mehr die heimische Haustierszene.
Mit ihrem kleinen (ca. 6-10 cm), rundlichen äußeren, der Schwanz und die Füßchen verschwinden fast völlig, ähneln sie doch sehr einem kleinen Bärchen. Außerdem sind die Backentaschen bei dieser Art nicht so ausgeprägt. Das sehr dichte, seidige Fell der Dsungaren ist meist in grau gehalten und weist den, für Zwerghamster typischen, Aalstrich (dünne schwarze Linie) am Rücken auf. Es gibt aber auch Tiere mit geschecktem bzw. geflecktem oder bläuliche schimmerndem Fell. Zur Bauchpartie hin hellt sich die jeweilige Tonschattierung etwas auf. 
 
 
Kurz zu den Goldhamstern
 
Die wohl am meist verbreitete Zuchtform der Syrischen-Goldhamster sind die sogenannten Schecken-Goldhamster (kurz auch Scheckenhamster). Sie zählen wohl zu den bekanntesten mehrfarbigen Hamstern, die auch bei uns angeboten werden. Mit ihren 15 cm gehören sie zu den größeren Vertretern ihrer Familie. Wie der Name schon sagt, zeichnen sich diese Hamster durch ihre asymmetrischen Scheckenzeichnungen aus, welche die verschiedensten Farben haben können (z. B. weiß, wildfarben, beige, braun oder schwarz). Auch bei den diversen anderen Zuchtformen des Syrischen-Goldhamsters, wie bei Teddy- oder Angora-Hamstern beispielsweise, gibt es gescheckte Farbschläge.
Durch ihre schöne Färbung sind Scheckenhamster sehr beliebt. Allerdings ist zu beachten, dass sie nicht allzu leicht zu zähmen sind. Das hängt ein wenig mit ihrer extrem nervösen und schreckhaften Art zusammen, aber natürlich hängt das auch immer mit dem individuellen Charakter des Tieres zusammen, so dass man keine pauschale Angaben zur Eingewöhnungszeit machen kann. Unser Goldhamster z.B. kam nach 4 Tagen schon von alleine auf unsere Hand. Außerdem sind sie anfällig gegen allerlei Infektionskrankheiten. Gerade sehr seltene Farbschläge, werden von vielen Züchtern leider derart überzüchtet, so dass das eigentlich schon nicht sehr gute Immunsystem der kleinen Nager immer schwächer wird.